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Die weltweiten Anforderungen sind sehr unterschiedlich.

Der Überblick.

Je nach Betrieb und Verwendung sind die Anforderungen an die Schnittlänge und Aufbereitung von Maissilage heute sehr unterschiedlich. Das Spektrum reicht vom extremen Kurzschnitt mit 3,5 bis 12 mm Schnittlänge bis hin zur SHREDLAGE® mit mehr als 25 mm Schnittlänge. Aus übergeordneter Sicht kann man derzeit eine Unterteilung in drei Gruppen vornehmen.

Anforderung 1: Kurzschnitt-Silage.

Bei Schnittlängen von 3,5 bis 12 mm spricht man von Kurzschnitt- Silage. Der Kurzschnitt umfasst sowohl Silage für die Nutzung in Biogasanlagen als auch Silage zur Milchvieh- und Rinderfütterung. Gefordert ist hier ein homogenes, kurzes und sehr feinstrukturiertes Pflanzenmaterial. Der Kornaufschluss muss ebenfalls einen sehr hohen Standard erreichen. Diese Silage mit geringer Strukturwirkung wird vor allem im Bereich Biogas eingesetzt. Kommt sie in der Rinderfütterung zum Einsatz, so muss sie durch alternative Strukturträger in ausreichender Menge ergänzt werden.

Anforderung 2: Langschnitt-Silage.

Der „klassische“ Langschnitt umfasst den Häcksellängenbereich von 12 bis 22 mm und ist in vielen Ländern seit Jahren etabliert. Hier kommt es neben dem Kornaufschluss auf eine verbesserte Strukturwirkung an; die verschiedenen Futterbestandteile werden aber im Vergleich zu SHREDLAGE® nicht so intensiv aufgefasert. Aber auch bei Langschnitt-Silage bringt die stärkere Strukturwirkung Vorteile für die Wiederkau-Tätigkeit mit sich; lediglich die Siloverdichtung zeigte in der Vergangenheit noch Defizite.

Anforderung 3: SHREDLAGE®.

SHREDLAGE® ist das noch relativ junge Fütterungskonzept aus Nordamerika. Mit bis zu 30 mm muss das Häckselgut extrem lang gehäckselt werden. Durch einen sehr hohen Kornaufschluss bis hin zu einem starken Zerreiben wird der Anteil pansenverfügbarer Stärke – als Energielieferant – erhöht. Zudem erfolgt eine sehr intensive Längsbearbeitung der Stängelstrukturen. Dahinter steht das Ziel, eine deutlich stärkere Strukturwirkung der Silage sicherzustellen und so die Wiederkautätigkeit zu verbessern.